Die Konzentrative Bewegungstherapie versteht den Körper als ORT des psychischen Geschehens.
All das, was wir seelisch empfinden, äußert sich auch körperlich, unabhängig davon, ob wir dies bewusst oder unbewusst erleben. Und alles Körperliche erleben wir auch seelisch, wobei wir dabei eher negative Signale – wie z.B. den Schmerz - bewusst wahrnehmen.
Vier Ebenen – Wahrnehmen, Bewegen, Denken und Sprechen - werden In der Therapie immer wieder fokussiert und durch gezielte „Angebote“ gefördert. Unter „Angebot“ verstehen wir die Einladung etwas auszuprobieren, um eine neue Erfahrung zu machen.
Der Beziehungsaspekt stellt einen wesentlichen Baustein dar - die therapeutische Beziehung zwischen PatientIn und Therapeutin ist, wie ein „Spiegel“, auch für andere Beziehungen „außerhalb“ relevant. Die im therapeutischen Prozess gemachten Beziehungserfahrungen können korrigierend und hilfreich sein, um Beziehungen im Alltag neu und somit anders und besser zu gestalten.
Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) ist eine anerkannte tiefenpsychologisch fundierte, körper-, handlungs- und erlebnis-orientierte Psychotherapiemethode.